Windows-10-Support ist beendet: Was Sie 2026 tun sollten
Karınca Lisans3 Min. Lesezeit
Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den regulären Support für Windows 10 beendet. Seitdem erhalten Windows-10-Rechner ohne Verlängerung keine Sicherheitsupdates mehr. Was bedeutet das konkret, welche Optionen haben Sie – und was ist 2026 der sinnvollste Schritt? Stand: August 2026.
Was das Support-Ende bedeutet
Support-Ende heißt nicht nur „keine neuen Funktionen“. Es werden auch keine Sicherheitslücken mehr geschlossen. Mit jedem Monat wächst die Zahl bekannter, aber ungepatchter Schwachstellen – und Rechner mit veraltetem Betriebssystem sind ein bevorzugtes Ziel für Angriffe. Für Unternehmen kommt hinzu: Ein System ohne Sicherheitsupdates ist mit den Anforderungen der DSGVO an den Stand der Technik kaum vereinbar. Die offiziellen Hinweise finden Sie auf der Support-Ende-Seite von Microsoft.
Ihre Optionen
Option 1: Umstieg auf Windows 11
Die sicherste und langfristigste Lösung. Windows 11 wird fortlaufend mit Funktions- und Sicherheitsupdates versorgt. Erfüllt Ihr Rechner die Systemvoraussetzungen (TPM 2.0, 64-Bit-Prozessor, 4 GB RAM, 64 GB Speicher), ist das Upgrade von einer aktivierten Windows-10-Installation kostenlos; welche Anforderungen im Detail gelten, erklärt unser Beitrag Windows 11: Systemanforderungen und TPM.
Option 2: Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU)
Für Privatanwender bietet Microsoft ein ESU-Programm, das kritische Sicherheitsupdates ein Jahr länger liefert – bis zum 13. Oktober 2026; im Europäischen Wirtschaftsraum ist die Anmeldung ohne Zusatzbedingungen kostenlos. Unternehmen können ESU kostenpflichtig für bis zu drei Jahre buchen. ESU ist Zeitgewinn für die Migration, keine Dauerlösung – und für Privatnutzer läuft die Frist in wenigen Wochen ab.
Option 3: Neue Hardware
Erfüllt der Rechner die Anforderungen nicht, führt an neuer Hardware kaum ein Weg vorbei. Neue PCs kommen meist mit vorinstalliertem Windows 11; beim Selbstbau brauchen Sie eine eigene Lizenz.
Ist Ihr Rechner Windows-11-tauglich?
Die App „PC-Integritätsprüfung“ von Microsoft prüft automatisch, ob Ihr Gerät die Anforderungen erfüllt. Fehlt scheinbar TPM 2.0, ist die Funktion häufig nur im BIOS/UEFI deaktiviert (bei Intel „PTT“, bei AMD „fTPM“) und lässt sich dort einschalten.
Windows 11 Pro oder Home?
In Unternehmen ist Pro wegen BitLocker, Remotedesktop, Hyper-V und Domänenbeitritt die richtige Wahl. Für Privatanwender reicht Home meist aus; wer im Homeoffice arbeitet oder per Fernzugriff auf den Rechner zugreift, sollte zu Pro greifen. Die Unterschiede im Detail: Windows 11 Pro oder Home.
Fazit
Das Support-Ende ist ein klarer Anlass zu handeln. Als Support-Team von Karınca Lisans erleben wir seit Oktober 2025 viele Kunden, die den Umstieg lange aufgeschoben haben – und dann unter Zeitdruck wechseln. Der wirksamste Schutz ist der Umstieg auf Windows 11 Pro auf tauglicher Hardware; wo das noch nicht geht, überbrückt eine Windows-10-Pro-Lizenz mit ESU die Übergangszeit. Den Windows-11-Pro-Key erhalten Sie bei uns original, mit Rechnung und in der Regel innerhalb von 1 bis 90 Minuten; alle Editionen finden Sie in der Kategorie Windows-11-Lizenzen.
Häufig gestellte Fragen
Läuft Windows 10 nach dem Support-Ende weiter?
Ja, das System startet und arbeitet normal. Es erhält aber keine Sicherheitsupdates mehr – das Risiko steigt mit jedem Monat.
Wie lange gibt es ESU für Privatanwender?
Bis zum 13. Oktober 2026. Danach sind auch die erweiterten Sicherheitsupdates für Privatnutzer beendet.
Ist das Upgrade auf Windows 11 kostenlos?
Ja, von einer aktivierten Windows-10-Installation auf tauglicher Hardware. Bei einem neuen oder selbst gebauten Rechner brauchen Sie eine eigene Lizenz.
Was tun, wenn TPM 2.0 fehlt?
Prüfen Sie zuerst das BIOS/UEFI – oft ist TPM nur deaktiviert. Fehlt es tatsächlich, bleibt nur neue Hardware.